I.N.P.U.T. (INTENSIVTHERAPIE) • PHYSIOTHERAPIE • ERGOTHERAPIE • LOGOPÄDIE •
KOGNITIVES TRAINING • ROBOTERGESTÜTZTE LAUFTHERAPHIE • HIPPOTHERAPIE

Logopädie

Ergebnisse aus der Rehabilitationsforschung zeigen, dass eine hohe Therapiedichte bestehend aus mindestens 5 Einheiten pro Tag, bestehend aus 2 Stunden Einzeltherapie und tägliche Gruppensitzungen, sowie eventueller Essbetreuung zu einem konkreten und langfristigen Therapieerfolg führt. Die Möglichkeiten der Intensivtherapie erlauben es, einen individuellen Therapieplan zu erstellen, der auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und mit dem Sie Ihre Ziele effizient erreichen.

KLIENTEL

  • Schlaganfall und Hirnblutungen
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Degenerative Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder Morbus Parkinson
  • Hypoxische Hirnschädigung
  • Apallisches Syndrom
  • Tracheostoma

STÖRUNGSBILDER

  • Aphasie (Sprachstörungen)
  • Dysarthrophonie (Sprechstörungen)
  • Dysphagie (Schluckstörungen)
  • Dysphonie (Stimmstörungen)
  • Sprechapraxie, Bukkofaziale Apraxie
  • Fazialisparesen

ZIELE

Die hohe Therapiefrequenz ermöglicht es uns gemeinsam mit Ihnen Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Interessen optimal in den Therapieverlauf zu integrieren und diese praktisch umzusetzen. Dabei stehen die Wiedererlangung alltäglicher Fähigkeiten und sozialer Teilhabe im Mittelpunkt. Im Rahmen der Intensivtherapie werden die Ziele je nach körperlichen und geistigen Voraussetzungen individuell und ressourcenorientiert formuliert.

BEISPIELE

Alltag und soziales Leben (z.B. Telefonate führen, Briefe schreiben und lesen können)

  • Nahrungsaufnahme (z.B. PEG-Entwöhnung, Esstraining)
  • Kommunikative Kompetenz (z.B. Kompensationsstrategien, unterstützte Kommunikation)
  • Berufliche Rehabilitation (z.B. Rollenspiele, PC-Training)
  • Wiedererlangung basaler Kompetenzen (z.B. selbstständige Atmung, Schlucken)

ABLAUF/AUFBAU

Zu Beginn der Intensivtherapie wird nach ausführlicher Befundaufnahme und Diagnostik gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen ein individueller Therapieplan erarbeitet.

Dieser könnte aus folgenden Therapiebausteinen zusammengesetzt werden:

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Alltagstraining (in-vivo)
  • Esstraining

Im Vordergrund stehen Sie und Ihre Ziele, Werte und Gefühle. Durch diese ganzheitliche Betrachtungsweise sehen wir in Ihnen nicht nur ein Störungsbild, sondern Sie als ganzen Menschen.